Die Honigbiene
(Apis Mellifera)

Es wird angenommen, dass die Gattung der Honigbiene seit
ca. 100 Millionen Jahren auf der Erde existiert. Das älteste Indiz für die Existenz von Honigbienen ist ein Bernstein-Fossil in Form einer in einem versteinerten Harztropfen eingeschlossenen, nur 2,95 mm grossen Ur-Biene.

Ein Bienenvolk besteht im Sommer aus 30`000 bis 50`000 Arbeiterbienen, einer Königin und ca. 500 bis 1000 Drohnen.
 
Eine Biene allein wäre nicht dauerhaft Überlebensfähig. Nur als ganzes Volk, als "Bien", sind die Honigbienen in der Lage zu überwintern und im Frühling als ein Volk aus der Winterruhe wieder zu erwachen.
 
Um nicht zu verhungern, sammeln sie im Frühling Pollen von Hasel, Weiden und weiteren Planzen. Wie selbstverständlich Bestäuben sie dabei diese Pflanzen, und sichern so deren Erhalt und ihre zukünftige Futterquelle.
 
Auch der Nektar von vielen verschiedenen Blumen und Blüten dient der Honigbiene, und anderen Insekten wie den Wildbienen, als Futter und Belohnung für den Bestäubungsdienst den sie ganz nebenbei erledigen. Wir Menschen profitieren mehrfach von dieser Symbiose, in Form von süssem Honig und den Ernten von Gemüse, Früchten, Kräutern, Nüssen etc. die durch die Bestäubung durch Insekten wie die Bienen erst möglich gemacht werden.
 
Die Biodiversität hat in der Schweiz die letzten paar Jahrzehnte merklich gelitten. Durch vermehrte Monokulturen und den Einsatz von bedenklichen Stoffen gegen allerlei Schädlinge und Unkräuter, werden die Insekten wie die Honigbienen und Wildbienen zusätzlich unter Druck gesetzt.